Ein Jahr des Lernens, Anpassens und des Vorausblickens mit Erzeuger Jérôme
Proud Farmers
Im Norden Frankreichs, wo schwere Lehmböden und wechselhafte Jahreszeiten den Rhythmus des Anbaus bestimmen, blickt Jérôme, teilnehmender Erzeuger im Future-Proof-Farming-Programm von Aviko, auf sein erstes Jahr im Programm zurück. Es war ein Jahr, in dem er nicht nur neue Erkenntnisse gewann, sondern auch erlebte, wie wertvoll Zusammenarbeit und Wissensaustausch sein können.
Der Einstieg war für Jérôme zunächst ungewohnt: neue Gesichter, neue Systeme und eine neue Perspektive auf den eigenen Betrieb. Dieses Gefühl wich jedoch schnell Neugier und Inspiration.
Er stellte bald fest, dass das Programm weit mehr bietet als reine technische Beratung. Es ermöglicht den Erzeugern, von den Erfahrungen anderer zu lernen — eine besonders wertvolle Ressource in einer Branche, die zunehmend komplexer wird.
„Am Anfang kennt man niemanden, aber mit der Zeit lernt man sich kennen und tauscht Erfahrungen aus. Und genau diese Elemente machen das Programm wirklich interessant.“
Der Boden als Grundlage für Resilienz
Für Jérôme rückte schnell ein Thema in den Mittelpunkt: die Bodengesundheit.
„Wir haben dieses Thema gewählt, weil es früher – mit Viehhaltung – einfacher war, einen guten Gehalt an organischer Substanz im Boden zu erhalten. Heute, ohne Viehhaltung, ist es entscheidend, dies auszugleichen. Die Arbeit mit organischer Substanz und Zwischenfrüchten ist daher unverzichtbar, um die Fruchtbarkeit und Widerstandsfähigkeit unserer Böden zu erhalten. Gleichzeitig führt Bewässerung, obwohl notwendig, zu zusätzlichem Abbau.“
Deshalb entschied er sich für einen Ansatz mit Zwischenfrüchten und sorgfältig ausgewählten Arten, die zu einer höheren und stabileren Bodenfruchtbarkeit beitragen – mit Erfolg.
„Wir sehen, dass sich unsere Gehalte an organischer Substanz stabilisieren. Das zeigt, dass sich die Anstrengungen auszahlen.“
Generationsübergreifende Dilemmata
Die Umstellung auf nachhaltigere Praktiken brachte auch Herausforderungen mit sich -insbesondere im Familienbetrieb. Sein Vater stand neuen Methoden zunächst skeptisch gegenüber und zweifelte, ob die Maßnahmen tatsächlich Wirkung zeigen würden. Doch die sichtbaren Ergebnisse halfen, diese Zweifel auszuräumen.
“Manchmal muss man es erst sehen, um es zu glauben”
„Manchmal muss man es erst sehen, um es zu glauben,“ sagt Jérôme.
Die positiven Effekte auf die Bodenstruktur und die Widerstandsfähigkeit der Kulturen machten deutlich, dass Veränderung sich lohnt.
Blick nach vorn
Sein Ziel für 2026 ist klar: weiter zu experimentieren mit Zwischenfrüchten, die besser gegen nasse Winter gewappnet sind. Er möchte eine Winterbegrünung schaffen, die auch nach Frost weiterwächst, Wasser länger speichert und die Bodenstruktur schützt.
Darüber hinaus schätzt er die Begleitung durch Greensol, insbesondere weil Daten, Analysen und agronomische Beratung ihm helfen, fundierte Entscheidungen zu treffen.
Zusammenarbeit als treibende Kraft
Für Jérôme ist der soziale Aspekt des Programms mindestens genauso wertvoll wie die Maßnahmen selbst. Das offene Teilen von Erfolgen und Rückschlägen stärkt die Erzeuger gegenseitig.
„Der Austausch zwischen den Erzeugern ist äußerst bereichernd. Wir lernen enorm viel voneinander.“
Das Future-Proof-Farming-Programm fungiert als Plattform, auf der Wissen, Praxiserfahrung und Innovation zusammenkommen.