Duurzaamheid bij Aviko: Gezonde aarde

Reducing climate impact

Healthy Earth

Alles beginnt mit einer Healthy Earth, denn gesunde Kartoffeln wachsen in gesunder Erde. Wir arbeiten täglich daran, sicher und zunehmend nachhaltiger zu produzieren. Gemeinsam mit unseren Partnern entlang der Wertschöpfungskette bauen wir einen vollständig zirkulären Prozess von der Kartoffel bis zum Produkt auf, bei dem wir Wasser- und Energieverbrauch minimieren sowie Lebensmittelverluste und Abfälle vermeiden. Der verantwortungsvolle Umgang mit unserer Erde ist entscheidend – für heutige und kommende Generationen.

Bei Aviko arbeiten wir aktiv daran, unsere Klimaauswirkungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu reduzieren. Ein wichtiger Rahmen hierfür ist die Science Based Targets initiative (SBTi). Gemeinsam mit unserem Mutterunternehmen Cosun haben wir unsere Ambitionen für eine strukturelle CO₂-Reduktion bis 2030 und 2050 festgelegt. Im Jahr 2025 wurden unsere Reduktionsziele offiziell von der SBTi validiert. Diese Validierung bestätigt, dass unsere Ziele mit dem Pariser Klimaabkommen im Einklang stehen. Sie bildet eine solide Grundlage, um die Umsetzung unserer Nachhaltigkeitspläne in enger Zusammenarbeit mit unseren Wertschöpfungspartnern weiter zu beschleunigen.

Meilensteine 2025

Im Jahr 2025 wurden unsere CO₂-Reduktionsziele offiziell von der Science Based Targets initiative (SBTi) validiert.

Durch unsere Value Chain Agreement, unter anderem mit dem Kunden Hutten, erzielten wir die ersten Reduktionen der CO₂Emissionen unserer Pommes frites – vom Acker bis auf den Teller. Insgesamt beträgt das Reduktionspotenzial rund 75 %.

Cosun und die niederländische Regierung unterzeichneten eine Maßnahmevereinbarung, die gezielte Investitionen ermöglicht und die Nachhaltigkeitstransformation unter anderem an zwei Aviko-Produktionsstandorten beschleunigt.

Gemeinsam mit 2BHonest haben wir unseren Due-Diligence-Prozess gestärkt, mit besonderem Fokus auf Risiken in den Wertschöpfungsketten von Kartoffeln, Transport, Palmöl und Milchprodukten.

Gemeinsam mit unserem Transportpartner AB Texel erzielten wir eine Reduktion der Transportemissionen durch den Einsatz von 15% Biogas.

Im Jahr 2025 haben wir gemeinsam mit unseren Lieferanten weitere Schritte im Bereich verantwortungsvolle Beschaffung unternommen, unter anderem im Rahmen unseres Sustainable Suppliers Day und mit der Einführung unseres Supplier Code of Conduct.

Der E-Kessel von Aviko Rixona in Venray sparte im Jahr 2025 durchschnittlich 13% Gas ein (vergleichbar mit dem Jahresverbrauch von 1.800 Haushalten), und ein zweiter E-Kessel wurde in Warffum in Betrieb genommen.

Für alle Aviko-Aktivitäten in China nutzen wir inzwischen grünen Strom. Damit verwendet Aviko weltweit zu 100% erneuerbare Elektrizität.

Elektrifizierung unserer Produktionsstandorte

Ein großer Schritt hin zu einer nachhaltigeren Produktion bei Aviko in Lomm

Im Jahr 2025 wurde an unserem niederländischen Produktionsstandort in Lomm ein wichtiger Schritt in Richtung nachhaltigere Produktion gemacht. Wir haben mit dem Bau und der Installation eines vollständig elektrischen E-Boilers begonnen. Dieser E-Boiler ersetzt einen Teil der bisher fossil betriebenen Dampferzeugung und wird vollständig mit grünem Strom betrieben. Dadurch erzielen wir eine jährliche CO₂-Einsparung von mindestens 4.800 Tonnen. 

Zirkularität in Produktionsprozessen

Wasser wiederverwenden, die Kartoffel optimal nutzen

Bei Aviko arbeiten wir täglich daran, die Zirkularität unserer Produktionsprozesse zu verbessern. Durch eine möglichst umfassende Wiederverwendung von Wasser und die optimale Nutzung der Kartoffel setzen wir unsere Nachhaltigkeitsambitionen in konkrete Maßnahmen in der Praxis um.

Elektrifizierung in der Praxis

Gemeinsam die Nachhaltigkeit beschleunigen

Bei Aviko Rixona arbeiten wir Schritt für Schritt an einem klaren Ziel: Bis 2030 wollen wir unsere CO₂-Emissionen im Vergleich zu 2021 um 65 Prozent reduzieren. Dies erreichen wir nicht durch einen einzelnen großen Eingriff, sondern indem wir kontinuierlich prüfen, wo wir uns verbessern können. Manchmal erfordert das große Investitionen, manchmal clevere Anpassungen bestehender Prozesse – und oft eine Kombination aus beidem. Gemeinsam mit Lieferanten und Vertriebspartnern initiieren wir Projekte, um die Nachhaltigkeit entlang der Wertschöpfungskette zu beschleunigen. Gleichzeitig sorgt eine umfassende Scope-1- und Scope-2-Roadmap dafür, dass unser Produktionsprozess immer energieeffizienter und nachhaltiger wird. Ein wichtiger Meilenstein in diesem Ansatz ist die Inbetriebnahme unseres neuen elektrischen Kessels in Warffum im Jahr 2025.

Gemeinsam Erfolge bei der CO2-Reduktion erzielen

Kollegen für intelligente Verbesserungen am Arbeitsplatz einbinden

Nachhaltigkeit erreichen wir nicht allein durch große Investitionen. Ebenso wichtig sind die Aufmerksamkeit und Wachsamkeit unserer Kolleginnen und Kollegen in ihrer täglichen Arbeit. Deshalb haben wir im vergangenen Jahr gezielt daran gearbeitet, das Nachhaltigkeitswissen innerhalb von Aviko Rixona zu erweitern. Mit der internen Sustainability School begleiten wir unsere Kolleginnen und Kollegen Schritt für Schritt durch die Entwicklungen rund um das Thema Nachhaltigkeit. Wir zeigen auf, warum Nachhaltigkeit eine strategische Säule ist, wie sie zu unserer Zukunftsfähigkeit beiträgt und welche Rolle jede Abteilung dabei spielt. So stärken wir sowohl das Bewusstsein als auch das Engagement in den Teams.

Zusammenarbeit

Nachhaltigkeit ist eine Transformation, bei der Zusammenarbeit eine Schlüsselrolle spielt. Als Teil von Cosun verfügt Aviko über zusätzliche Schlagkraft, um diese Transformation zu beschleunigen. Diese Stärke stärken wir weiter durch unsere Value Chain Agreement, mit der wir gemeinsam mit verschiedenen Wertschöpfungspartnern auf eine emissionsfreie Pommes-frites-Kette hinarbeiten. 

Im Rahmen unserer Teilnahme an Move to Minus 15 untersuchen wir gemeinsam mit anderen Industriepartnern, ob die Lager- und Transporttemperatur von Tiefkühlprodukten von –18 auf –15 Grad Celsius angehoben werden kann. Diese Veränderung führt zu geringeren CO₂-Emissionen, Energieeinsparungen und niedrigeren Kosten entlang der Lieferkette.

Die Energiewende erfordert zudem eine enge Zusammenarbeit mit Energie- und Technologiepartnern. Durch eine flexible Steuerung unseres Energieverbrauchs an unseren Produktionsstandorten tragen wir aktiv zur Entlastung des Stromnetzes bei. In enger Zusammenarbeit mit Sappi tragen wir durch den Ausgleich von Stromknappheit und überschuss konkret zur Reduzierung von Netzengpässen in der Region bei. 

Der größte Teil der Klimaauswirkungen von Aviko liegt in Scope 3: den Emissionen, die entlang unserer Wertschöpfungskette entstehen. In den vergangenen Jahren haben wir gezielt an der Erfassung dieser Emissionen gearbeitet, Hotspots priorisiert, Reduktionsprojekte untersucht und gestartet sowie ein zusammenhängendes Programm für Steuerung und Umsetzung aufgebaut. Die Reduktion von Emissionen in der Wertschöpfungskette ist komplex und erfordert Zeit. Die Zusammenarbeit mit Erzeugern, Lieferanten und Kunden ist essenziell, um strukturelle und skalierbare Wirkung zu erzielen. Über verschiedene Reduktionspfade arbeiten wir darauf hin, unsere SBTi‑Reduktionsziele bis 2030 zu erreichen.

Entwaldungsfreie Beschaffungskette

Im Rahmen unserer übergeordneten Klimaziele setzen wir uns für die Umsetzung einer entwaldungsfreien Beschaffungskette ein. Zur Stärkung dieses Engagements haben wir gemeinsam mit Cosun eine nachhaltige Beschaffungspolitik entwickelt, einschließlich einer Deforestation‑free Policy. Diese steht im Einklang mit der EU‑Entwaldungsverordnung (EUDR) sowie der Science Based Targets initiative (SBTi).

Im Jahr 2025 haben wir eine umfassende Due‑Diligence‑Analyse unserer Beschaffungsketten durchgeführt, um unter anderem Risiken im Zusammenhang mit Entwaldung zu identifizieren. Dabei wurde die Beschaffung von Palmöl für unsere Produktion in China als verbleibendes Risiko identifiziert. Für unsere europäische Produktion beziehen wir seit 2023 entwaldungsfreies Palmöl über eine RSPO‑Segregated‑Zertifizierung, die etwa 85 % des Gesamtvolumens abdeckt.

Für unsere Produktion in China haben wir im vergangenen Jahr weiter untersucht, wie entwaldungsfreies Palmöl beschafft werden kann. Dies ist mit finanziellen und logistischen Herausforderungen verbunden, unter anderem aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit. Im Jahr 2026 werden wir in China auf RSPO‑Mass‑Balance‑Palmöl umstellen, um anschließend zu bestimmen, wie der nächste Schritt hin zu einer vollständig segregierten Beschaffung erfolgen kann.

Unsere Ziele und unser aktueller Status

45 % Reduzierung der Scope-1- und Scope-2-Emissionen im Vergleich zu 2021

2025

-10%

2030

-45%

30 % Reduzierung der FLAG-Emissionen im Vergleich zu 2022

2025

*

2030

-30%

25 % Reduzierung der Nicht-FLAG-Emissionen im Vergleich zu 2022

2025

*

2030

-25%

Netto-zero-CO2-Emissionen in den Bereichen 1, 2 und 3

2025

*

2050

Net-zero

100 % grüne Energie

2025

100%

2025

100%

Null Betriebsabfall auf Deponien [Tonne]

2025

6.734

2025

0

100 % recycelbare Verpackung

2025

87%

2027

100%

50 % Reduzierung der Lebensmittelabfälle im Vergleich zu 2022

2025

-12%

2030

-50%

50 % Reduzierung der Lebensmittelabfälle im Vergleich zu 2022

2025

+13%

2030

-30%

65% Reduzierung der Scope-1- und Scope-2-Emissionen im Vergleich zu 2021

2025

-26%

2030

-65%

100 % recycelbare Verpackung

2025

75%

2030

100%

*Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung lagen die Zahlen für das Jahr 2025 noch nicht vor.