INTRODUCTION

Die Kraft der Verbindung

Innerhalb der Lieferkette tragen wir eine gemeinsame Verantwortung für ein zunehmend nachhaltiges Wirtschaften. Dies macht den Prozess komplex, und genau deshalb sind wir aufeinander angewiesen, um wirkungsvolle Nachhaltigkeit zu erreichen.

Bei Aviko wächst Nachhaltigkeit

Für mich stand das Jahr 2025 ganz im Zeichen der Zusammenarbeit. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen bei Aviko, aber auch mit Erzeugern, Lieferanten, Kunden und weiteren Partnern entlang der Wertschöpfungskette. Jeden Tag sehe ich, wie wir gemeinsam aktiv werden, um unsere Kette Schritt für Schritt nachhaltiger zu gestalten.

Diese Zusammenarbeit ist für mich kein Mittel zum Zweck, sondern eine Grundvoraussetzung. Nur durch echtes Miteinander können wir den Kartoffelanbau und die Kartoffelindustrie zukunftsfähig machen. Aviko übernimmt dabei gerne eine koordinierende Rolle. Die Organisation von Zusammenarbeit entlang der Kette – vom Acker bis auf den Teller – ist fest in unserer DNA verankert. Ich bin überzeugt, dass genau diese verbindende Rolle uns dabei hilft, auf dieser wichtigen Agenda Fortschritte zu erzielen. Ich bin stolz auf die Schritte, die wir im vergangenen Jahr gemeinsam mit unseren Partnern in der Kette gemacht haben.

Anouk Wentink

Sustainability Manager Aviko

Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette

Ein schönes Beispiel für erfolgreiche Zusammenarbeit ist die Einführung unseres Sustainable Supplier Programms. Gemeinsam mit unserem Mutterunternehmen Cosun und internationalen Lieferanten arbeiten wir daran, zentrale Einkaufskategorien nachhaltiger zu gestalten – darunter pflanzliche Öle, Verpackungen, Transport und Lebensmittelzutaten.

Im April 2025 haben wir unsere 50 wichtigsten Lieferanten zusammengebracht, um den Startschuss für eine intensivere und nachhaltigere Zusammenarbeit zu geben. Erste Ergebnisse sind bereits sichtbar. So machen wir gemeinsam den Kartoffeltransport nachhaltiger durch den Einsatz von Biokraftstoffen, testen Elektro-Lkw auf internationalen Strecken und untersuchen pflanzliche Alternativen zu Milchzutaten.

Ein weiteres wertvolles Beispiel für Zusammenarbeit war der Sustainability Day für unsere deutschen Kunden, bei dem wir offen über Nachhaltigkeitsmaßnahmen im Anbau, in unseren Fabriken und auf Kundenseite gesprochen haben. Das gemeinsame Einführen pflanzlicher Alternativen und von Produkten mit einem geringeren CO₂-Fußabdruck markierte einen wichtigen Meilenstein im Jahr 2025.
Auch unser Future Proof Farming-Programm mit Erzeugern zeigt, wie wir gemeinsam stärker werden: indem wir den Wandel zusammen gestalten und Wissen sowie Verantwortung teilen.

Reduzierung von CO2-Emissionen in unseren Fabriken

In unseren Produktionsstätten arbeiten wir kontinuierlich daran, unsere Auswirkungen auf die Umwelt zu verringern. Gemeinsam mit Cosun haben wir Reduktionsziele definiert, die sich am Pariser Klimaabkommen orientieren. Wir freuen uns, dass diese Ziele im Jahr 2025 von der Science Based Targets initiative (SBTi) validiert wurden.

Der Fokus liegt nun auf der Umsetzung. An unseren Standorten in Lomm, Venray und Warffum investieren wir in die Elektrifizierung mithilfe von E-Boilern. Auch hier arbeiten wir eng mit Partnern wie Sappi, Tennet und Enexis zusammen, um unsere Ziele zu erreichen.

Darüber hinaus wurden 2025 gemeinsam mit Cosun und der niederländischen Regierung maßgeschneiderte Vereinbarungen getroffen. Diese umfassen gezielte Investitionen zur Senkung des Energieverbrauchs sowie zur weiteren Reduzierung von CO₂- und Stickstoffemissionen.

Dies ist erst der Anfang

Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette ist wichtiger denn je. Sie ist nicht neu und begleitet uns schon seit vielen Jahren – und doch fühlt es sich an, als stünden wir erst am Anfang. Um die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen und den Kartoffelanbau zukunftsfähig zu gestalten, braucht es mehr: gemeinsame Initiativen, langfristige Pläne, Datenaustausch, gemeinsames Messen von Wirkung und starke Partnerschaften entlang der Kette.

Wir entwickeln uns weiter, lernen und justieren nach. Vom Acker bis auf den Teller. Gemeinsam – als engagierte Partner – mit der Überzeugung, dass jeder Schritt zählt.
Nachhaltigkeit wächst hier.